Tuesday, 12.12.17
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DCP bei Haarausfall

DCP bei Haarausfall


Diphenylcyclopropenon — langes Wort, positive Wirkung

Diphenylcyclopropenon, kurz DCP, löst Allergien aus und das bei jedem Menschen. Im Kampf gegen kreisrunden Haarausfall kann das zum Vorteil werden: Man vermutet beim kreisrunden Haarausfall (Alopecia areata), dass das Immunsystem die Haarfollikel angreift, was zum Ausfall der Haare führt. DCP gibt dem Immunsystem in diesem Fall ein anderes Ziel. Bei bis zu 50% der an schwerer Alopecia areata leidenden Patienten verbessert sich der Haarwuchs aufgrund einer Behandlung mit DCP.



Ursachen von kreisrundem Haarausfall

Die genauen Ursachen für den kreisrunden Haarausfall sind bisher nicht zweifelsfrei bestimmt. Man nimmt jedoch an, dass es sich bei dieser Form des Haarausfalls um eine Autoimmunerkrankung handelt. Körpereigene Abwehrzellen greifen in diesem Fall die Haarfollikel an.

Topische Immuntherapie mit DCP

Wirkstoffe werden bei so genannten topischen Therapien unmittelbar mit betroffenen Stellen von Haut oder Schleimhaut in Kontakt gebracht. Dies geschieht beispielsweise bei der Anwendung von Augentropfen. Bei einer topischen Immunallergie mit DCP wird der Wirkstoff auf die Kopfhaut aufgetragen und löst dort allergische Reaktionen aus. Das Immunsystem richtet sich nun gegen das DCP, nicht länger gegen die Haarfollikel. Die Haare bleiben verschont, allerdings können für wenige Tage Jucken, Rötungen und Schuppenbildung auf der Kopfhaut auftreten. Eine Therapie mit DCP kann durchaus ein- bis eineinhalb Jahre dauern und gliedert sich häufig in drei Phasen. Die Kontaktallergie wird zunächst in Phase 1 erzeugt. Dann wird die Konzentration der DCP-Lösung ermittelt, anschließend wird die ermittelte Lösung in Phase 3 einmal wöchentlich auf die Kopfhaut aufgetragen. Auch wenn unter Umständen die Lymphknoten anschwellen können und Pigmente sich verändern, handelt es sich bei DCP um keine für den Menschen gefährliche Substanz.

DCP ist kein zugelassenes Medikament

Das könnte daran liegen, dass DCP nicht durch ein Patent geschützt ist. Ein Unternehmen, das ein Medikament mit DCP für den deutschen Markt auf Zulässigkeit prüfen lässt, würde Geld investieren, das vielleicht niemals zum Gewinn führt. Schnell würden Konkurrenten nach einer Zulassung Nachahmerprodukte auf den Markt werfen, ohne dabei vergleichbare Anfangskosten tragen zu müssen. Das Unternehmen mit dem Originalmedikament hätte das Nachsehen. Eine verbotene Substanz ist DCP allerdings nicht: Man bekommt es zumeist in Hautkliniken, wobei die oft lang andauernde Behandlung von einem Hautarzt überwacht wird. Meist wird zunächst nur eine Hälfte des Kopfes behandelt. Wächst das Haar dann auch an der anderen Seite wieder, so handelt es sich um ein spontanes Abklingen des Haarausfalls, was bei kreisrundem Haarausfall nicht selten vorkommt. Die DCP-Therapie kann in diesem Fall wahrscheinlich abgebrochen werden



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