Saturday, 19.08.17
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Der Mensch und seine Haare

Der Mensch und seine Haare


- ein bisschen Psychologie -

Freie germanische Männer trugen langes Haar, während Sklaven die Köpfe kurz geschoren wurden. Delia nahm Samson seine Stärke, als sie ihm die Haare abschnitt. Frauen und Männer legen — jedes Geschlecht mit eigenen Präferenzen — viel Wert auf schönes Haar, insbesondere wenn es ums Flirten geht. Haare vermögen zu gefallen. Und Männer sehen Haarausfall oftmals als Manko, wenn es darum geht, das schöne andere Geschlecht zu beeindrucken.



Die psychologische Bedeutung des Haares

Bei der Frage nach gutem Aussehen, kommt man meist nicht um Haarwuchs und Frisur herum. Nicht wenige Menschen werden darum nervös, wenn einmal etwas zu viele Haare im Kamm hängen bleiben. Und manch einer vergisst dabei, dass 60 bis 100 ausgefallene Haare am Tag normal sind. Andere Quellen erhöhen diese Zahl gar bis zu 150 Haaren pro Tag. Wie viel Bedeutung das Haar bei der Beschreibung und oft auch Bewertung von Menschen mitunter hat, zeigen häufig verwendete Ausdrücke wie die von der „Blondine“ oder vom „Glatzkopf“.

Die Symbolik der Haare

Haare und die Art, sie zu zeigen, können — wie oftmals bei den Punks — Ausdruck der Zusammengehörigkeit sein. Auffallend gefärbt signalisieren sie Abgrenzung zur „Spießigkeit“ bürgerlichen Lebens, signalisieren: Ich gehöre zu einer Subkultur, ich bin anders. Bereits in früheren Zeiten stand voller Haarwuchs für Gesundheit, Erotik und Kraft. Diese Symbolik zieht sich durch viele Kulturen. Und Haare standen für soziale Stellung. Immer wieder schnitten Menschen anderen die Haare kurz, um sie zu demütigen: Die Griechen taten es mit ihren Sklaven, in US-amerikanischen Gefängnissen wird es mitunter mit Gefangenen gemacht und Mönche tun es oftmals selbst: als Zeichen der Demut vor Gott.

Haar als sekundäres Geschlechtsmerkmal

Haare bekommen insbesondere Bedeutung in Situationen, in denen Aussehen eine besonders wichtige Rolle spielt: bei der Auswahl des Geschlechtspartners. Wie die Brüste bei den Frauen, schmalere Hüften und breitere Schultern bei den Männern gehört auch der Haarwuchs zu den sekundären Geschlechtsmerkmalen. Haare sind wandelbar, können vielfältig schmücken, nicht allerdings, wenn sie allzu dünn oder schütter sind. Mit vollen Haaren lässt sich so vieles anstellen: Man kann sie färben, ihnen künstlich Locken geben, sie hoch frisieren. Aber auch ganz ohne diese Arbeit: Volles Haar reizt, macht attraktiv. Vielleicht erfanden die alten Ägypter deshalb bereits vor etwa 4000 Jahren ein Mittel, das gegen die Glatze helfen sollte? Für die Tinktur brieten sie Hundepfoten, die sie anschließend zerrieben, und nutzten Eselshufe. Quer durch alle Kulturen scheint volles Haar tendenziell für ausgelebte Sexualität zu stehen, sehr kurze Haare oder Glatze hingegen für Askese oder Zölibat.

Die Glatze

Vielleicht muss man den zuletzt geschriebenen Satz etwas relativieren. Die Forschungen über den Haarwuchs bei Männern scheinen zwar eindeutig: Glatzenträger wirken älter als Männer mit vollem Haar und weniger sexuell attraktiv. Dennoch sollte man sich vor Pauschalurteilen hüten: Männer wie der glatzköpfige Schauspieler Yul Brynner oder der ebenso als Glatzkopf bekannt gewordene Telly Savalas machten die Glatze zu ihrem Markenzeichen. Und auch eine Frau mit extrem kurzen Haaren wie die Sängerin Sinnead O´Connor vermochte zu faszinieren. So ganz ausdiskutiert ist die Attraktivität von Glatzköpfen noch nicht. Trotzdem bleibt für die meisten Menschen Haarausfall eine schreckliche Erkenntnis. Die Wissenschaft arbeitet daran, dass er das nicht bleibt und Haare wieder sprießen, wo andere zuvor ausfielen.



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