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Effluvium und Alopezie

Effluvium und Alopezie


Rund um die Thematik „Haarausfall“ fallen immer wieder die Begriffe „Effluvium“ und Alopezie“. Aus diesem Grund wird es Zeit, sie einmal etwas näher zu betrachten.



Effluvium

„Effluvium“ ist ein lateinischer Begriff und bedeutet „Ausfluss“ oder erweitert auch „Ausfall“. Für Haarausfall steht die Bezeichnung „Effluvium capillorum“, abgegrenzt beispielsweise von „Effluvium seminis“. Letztgenannter Begriff bezeichnet die Ejakulation. Effluvium capillorum bezeichnet einen Ausfall von Haaren, der über das normale Quantum hinausgeht: Im Normalfall fallen einem Menschen täglich etwa 100 Haare aus, gleichmäßig über den Kopf verteilt. Ein Haarausfall von etwa 100 Haaren, konzentriert auf wenige Stellen des Kopfes, ist jedoch ähnlich problematisch wie ein Haarausfall, dessen Menge 100 Haare pro Tag deutlich übersteigt. Effluvium muss nicht zwangsläufig zu einer Glatze führen. Es gibt verschiedene Formen des Effluviums capillorum, beispielsweise hypoöstrogenämisches Effluvium, hyperandrogenämisches Effluvium oder schilddrüsenbedingtes Effluvium.

Alopezie

Von Alopezie spricht man, wenn so genannte Terminalhaare ausfallen und die Folgen des Ausfalls sichtbar werden. „Alopezie“ ist demnach der Begriff für die sichtbaren Folgen eines Haarausfalls, also schüttere Stellen oder Kahlheit. Terminalhaare sind beispielsweise Bart- und Kopfhaare und unterscheiden sich vom so genannten Vellushaar, dem Wollhaar, und dem Lanugohaar von Frühgeborenen (Flaumhaar). Grundsätzlich unterscheidet man die vernarbende Alopezie, die fast immer irreversibel ist, und die nicht-vernarbende Alopezie. Bei letztgenannter Alopezie treten die Haare vorschnell in das Telogenstadium ein, das letzte der Stadien im Lebenszyklus eines Haares, oder die Follikel für Terminalhaare wandeln sich zu Follikeln für Wollhaar (Vellushaar) um. Auch die Alopezie existiert in sehr unterschiedlichen Formen. Als zwei relativ häufige Formen gibt es die alopezia androgenetica, den hormonell und erblich bedingten Haarausfall, und die Alopecia areata, den kreisrunden Haarausfall. Weitere Formen der Alopezie sind unter anderem:

Alopezia mechanis

(Sie entsteht, indem die Haare beispielsweise Druck ausgesetzt sind oder indem an ihnen gerissen wird.)

  • Alopezia parvimaculata (Sie kann als Folge einer Infektion entstehen)
  • Alopezia seborrhoica (Haarausfall und Kahlheit, bei der übermäßig Talg produziert wird)
Neben den Formen der Alopezie, die im Lauf des Lebens auftreten, gibt es angeborene Formen, etwa die Alopezia congenita, bei der Haarlosigkeit den ganzen Körper betrifft.



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