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Haarausfall Gentechnik

Haarausfall Gentechnik


- noch Zukunftsmusik -

Gentechnik ist umstritten, Hoffnungsträger und doch bisweilen Angst erzeugend. Viele versprechen sich von ihr Hilfe im Kampf gegen Krankheiten. Auch bei der Abwehr von Haarausfall könnte Gentechnik in Zukunft eine Rolle spielen. Mittlerweile wurden mehrere Gene gefunden, die mitverantwortlich sind für den Haarwuchs.



Wie funktionieren Gentherapien?

Gentherapien funktionieren immer mit einem ähnlichen Prinzip: Ein Gentaxi, wissenschaftlich Genvektor genannt, bringt ein Gen zur Heilung an den Ort im Körper, wo es wirken soll. Hier erfolgt entweder ein Austausch kranker Gene oder die krankhaften Veränderungen im veränderten Ursprungsgen werden rückgängig gemacht. Als Gentaxen werden zurzeit harmlose Viren oder Liposome genutzt. Diese Fettkügelchen kommen als Trägersubstanz beispielsweise bei Kosmetika zum Einsatz und transportieren Wirkstoffe in tiefere Hautschichten.

Gene, die den Haarwuchs beeinflussen

Die Forschung hat in den letzten zehn Jahren eine ganze Reihe von Genen entdeckt, die Einfluss auf den Haarwuchs haben. Zu ihnen zählen das so genannte Haarlos-Gen, das Sonic- und das VEGF-Gen. Bei Versuchen mit Mäusen ohne Fell stellten Forscher fest, dass das Hairless-Gen das so genannte Wise-Protein unterdrückt, das wiederum den Wuchs von Haaren verhindert. Das Sonic-Gen steigert die Aktivität auch der wenig oder nicht aktiven Haarwurzeln. Das VEGF-Gen wiederum unterstützt die Bildung von Blutgefäßen. Hier zeigten ebenfalls Versuche mit Mäusen, dass die Gene Einfluss auf den Haarwuchs haben und den Durchmesser von Haaren vergrößern können. Für die Bildung neuer Haarwurzeln könnte irgendwann das Molekül ß-Catenin genutzt werden.

Hair Cloning

Mag Hair Cloning auch das griffigere Wort sein, korrekt sollte man von einer Zelltherapie für Haare sprechen. Haarzellen werden in diesem Fall künstlich reproduziert, was bei Mäusen zu neuem Haarwuchs über einen längeren Zeitraum geführt hat. Experimente bei Menschen hatten bisher keinen vergleichbaren Erfolg. Ein Pionier in dieser Forschung ist Dr. Walter Unger, unter anderem Präsident der kanadischen Gesellschaft für die Erforschung von Haar-Wiederherstellung.

Konkrete Anwendung von Gentechnik gegen Haarausfall

Für den Menschen konkrete und praktisch brauchbare Ergebnisse hat die Genforschung bisher noch nicht geliefert. Aber sie gewinnt mehr und mehr Erkenntnisse, die irgendwann in Zukunft Rezepte gegen Haarausfall liefern könnten.



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