Tuesday, 12.12.17
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Haarausfall Wirkstoffe

Wirkstoffe gegen Haarausfall


- eine kleine Aufzählung -

Asche von einem verbrannten Igel, gemischt mit zerlassenem Pech oder Harz: Im Mittelalter galt so etwas als ein Mittel gegen Haarausfall. Nun, die Wissenschaft hat Fortschritte gemacht und es gibt mittlerweile Wirkstoffe, denen auch Skeptiker und Empiriker eine gewisse Wirkung gegen Haarausfall nachsagen.



Finasterid

Finasterid ist verschreibungspflichtig. Es hemmt die Umwandlung von Testosteron in DHT (Dihydrotestosteron). DHT spielt beim erblich bedingten hormonellen Ausfall eine große Rolle. Insgesamt 1553 Männer mit Haarausfall nahmen an einer internationalen Studie teil, die mehrjährig angelegt war. Ein wichtiges Ergebnis: Bei neun von zehn Männern konnte der Haarausfall mithilfe von Finasterid gestoppt werden. Andere Untersuchungen relativieren dieses sehr positive Ergebnis etwas, nehmen aber auch etwas die Furcht vor Nebenwirkungen, die Finasterid nachgesagt wurden. Finasterid galt beispielsweise als nicht unproblematisch, wenn es um die Zeugungskraft des Mannes geht. Für schwangere Frauen ist Finasterid auf keinen Fall geeignet.

Minoxidil

Minoxidil ist ein Wirkstoff, der ursprünglich allein für die Senkung des Blutdrucks eingesetzt wurde. Irgendwann bemerkte man jedoch auch einen positiven Effekt auf den Haarwuchs. Medikamente mit Minoxidil werden heute bei Männern sowie bei Frauen eingesetzt. Allerdings bekommen Frauen meist Medikamente, die etwa 2% Minoxidil enthalten, während bei Männern solche mit 5% des Wirkstoffs eingesetzt werden. Warum Minoxidil gegen Haarausfall helfen kann, ist nicht restlos geklärt: Möglicherweise steigert es die Durchblutung der Haarpapille, die das Haar mit Nährstoffen versorgt.

Alfatradiol

Für eine äußerliche Anwendung könnten beispielsweise Lösungen taugen, die Alfatradiol enthalten. Ein schlüssiger Beweis für die Wirksamkeit scheint indes noch nicht zu existieren. Eine Untersuchung aus dem Jahr 2005 wurde von Prof. Hans Wolff als nicht wissenschaftlich eingestuft, weil beispielsweise keine mit Placebos versorgte Kontrollgruppe existierte. Prof. Hans Wolff arbeitet an der Ludwig-Maximilians-Universität München, ist Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten und anerkannter Fachmann in der Haarforschung. Dennoch deuten Untersuchungen zumindest darauf hin, dass Alfatradiol Wirkung gegen erblichen und hormonell bedingten Haarausfall entfaltet. Mit Augen (siehe auch Augenoperation) und Schleimhäuten sollten Alfatradiol enthaltende Medikamente allerdings nicht in Berührung kommen. Auch für Menschen bis zum Alter von etwa 18 Jahren sind sie nicht geeignet.



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