Wednesday, 28.06.17
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Lebenszyklus eines Haares

Lebenszyklus eines Haares


Um mögliche Gründe für Haarausfall besser zu verstehen, kann es wichtig sein, den Lebenszyklus eines Haares besser zu kennen. So wie das menschliche Leben im Allgemeinen in Phasen wie Kindheit, Jugend, Erwachsenenstatus und Alter unterteilt werden kann, gibt es entsprechende Unterteilungen für das Haar. Es beginnt zu leben, entwickelt sich, stagniert und stirbt.



Die Phasenunterteilung des Haares

Generell wird der Lebenszyklus eines Haares in drei Phasen unterteilt. Sie nennen sich Anagen-, Katagen- und Telogenphase. Die meisten Haare beim Menschen befinden sich in der Anagenphase, sind also im Wachstum.

Die Anagenphase des Haares

Die Anagenphase kann auch einfach als Wachstumsphase des Haares bezeichnet werden. Sie dauert in der Regel zwischen drei und sieben Jahre lang, weitaus länger als die anderen beiden Phasen. Deshalb befinden sich bis zu 90% aller Haare des menschlichen Körpers in dieser Phase. Das Haar bildet sich dann aus der Wurzel heraus und das Wachstum des Haares beginnt. Die Haarzellen sind sehr aktiv in dieser Zeit: Das Haarwachstum beträgt durchschnittlich einen Zentimeter pro Monat.

Die Katagenphase des Haares

Sie dauert meist nur wenige Wochen. Der Haarwuchs stoppt. Der Haarfollikel wird kleiner, Haar und Papille trennen sich voneinander. Die Haarpapillen bestehen aus filigranen Blutgefäßen, aus Nervenfasern und Bindegewebe und sind in den so genannten Haarbulbus integriert. Der Haarbulbus wiederum bildet so etwas wie die verdickte Verankerung des Haares in der Kopfhaut und umschließt die Papille mit der so genannten Matrix. Bis etwa 3% der Kopfhaare befindet sich aktuell in dieser Phase.

Die Telogenphase des Haares

Sie ist die Ruhephase des alt gewordenen Haares, bevor es ausfällt. Der Haarfollikel, also der Gesamtbereich der Verankerung des Haares in der Haut, produziert ein neues Anagenhaar. Das alte Haar wird dann abgestoßen. Ein Verlust von 60 bis etwa 100 Haaren pro Tag kann als durchaus normal angesehen werden, sofern der Ausfall nicht punktuell an nur einer oder an wenigen Stellen auftritt. Bis zu 18% aller auf Ihrem Kopf befindlichen Haare durchlaufen jetzt gerade die Telogenphase.

Haarausfall und Lebenszyklus

Oftmals — etwa beim Haarausfall durch Stress — verursachen die auslösenden Faktoren eine Verkürzung der Anagenphase. In dieser Phase können auch dysthrophische, also stark geschädigte Haare entstehen, deren Wachstum viel schneller stoppt als bei anderen Haaren. Störungen im Stoffwechsel des Körpers können beispielsweise die Haarmatrix negativ beeinflussen. Das Haar leidet und fällt ebenfalls früher als sonst aus.



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